Schulsport – die richtige Ausrüstung?

Schulsport in der Turnhalle

Schulsport in der Turnhalle – roostler Fotolia.com

Es ist für viele Eltern nur schwer nachzuvollziehen, was Ihre Kinder für den Schulsport benötigen und was die Schüler im Schulsport erleben. Deshalb fassen wir hier vieles zusammen, was man wissen muss, damit Sie Ihr Kind beim Thema Schulsport gut ausgerüstet ist und man auch als Elternteil alles richtig macht.

Was benötigt mein Kind?

An dieser Stelle fängt für Sie als Elternteil das Problem sicher schon an. Denn Kinder sagen Ihren Eltern oft nicht, was sie wirklich benötigen. Und dann gibt es noch die Unterscheidung zwischen Schwimm- und Sportunterricht – ein Schwieriges System für Eltern.

Sportunterricht

In den frühen Klassenstufen – also von der 5. bis zur 7. Jahrgangsstufe – sind die Inhalte in der Sporttasche oder dem Schul-Rucksack übersichtlich. Ein T-shirt, eine Sporthose, Sportschuhe. Die einzigen Dinge, die zu beachten sind, sind die Schuhgröße, denn Ihr Kind könnte Ihnen nicht sagen, wann die Schuhe zu klein sind, und die Temperatur. Denn nichts ist in dem Alter schlimmer, als zu frieren oder zu schwitzen. Es ist wichtig, dass Sie immer schätzen – und zwar realistisch – wie warm es werden kann.

Geben Sie jedoch lieber etwas zu kühles als etwas zu warmes mit, schließlich hindert zu warme Kleidung eher beim Sport.

Wenn Ihr Kind auf die Pubertät zugeht, ist es wichtig, dass die Klamotten modern sind. Denn Ihr Kind fängt an, sich mit anderen Schülern zu vergleichen und sich ihnen gegenüber zu behaupten. Zudem sollten Sie Ihrem Kind ein Deodorant mitgeben, auch wenn es meint, das Deo nicht gebrauchen zu können. Ansonsten sollte weiter auf das geachtet werden, auf das auch in den unteren Jahrgangsstufen geachtet wurde.

In den höheren Jahrgangsstufen, also in der Oberstufe, braucht Ihr nun Jugendlicher zusätzlich auch Handtuch, Kamm und Shampoo. Denn die Körperpflege wird immer wichtiger und er sollte die Möglichkeit haben, sich nach dem Sport zu duschen. Dies ist vor allem wichtig, wenn nach dem Sport noch weitere Stunden auf den Schüler warten. Denn nun ist auch ein Image nach außen wichtig. Auch wird in dieser Stufe der Sportunterricht individueller, es gibt verschiedenste Sportarten zur Auswahl.

Sollte für eine dieser Sportarten zusätzliches Material benötigt werden, also beispielsweise ein Schläger für Tischtennis, sollten auch dieses Material eingepackt werden, wenn ein Neukauf die Qualität des Schuleigentums übersteigen kann. In dieser Phase ist es wichtig, dass der Schüler gute Noten bekommt, denn diese sind später für das Abitur relevant, weswegen hier auf eine gute Ausstattung zu achten ist.

Schwimmunterricht in der Schule

Schwimmunterricht wahr für mich und meine Eltern die Hölle. Es war schwierig, den dauernden Wechsel zwischen Sport und Schwimmen nachzuvollziehen und es kam oft vor, dass ich Schwimmzeug dabei hatte, obwohl Sport war und umgekehrt. Markieren Sie sich, wenn Sie Ihrem Kind nicht dauerhaft gleichzeitig Sport- und Schwimmzeug zum Transport zumuten wollen, die Tage, an denen Schwimmen ist, im Kalender.

Für den Schwimmunterricht werden Badehose, Handtuch und Shampoo benötigt. Das schwierigste ist die Auswahl der Badehose. Denn hat Ihr Kind eine Badehose, die gerade nicht in Mode ist, kann es schnell zu Mobbing kommen. Um das zu verhindern sollten Sie Ihr Kind immer fragen, ob es die passende Badehose hat. Zwingen Sie Ihr Kind nicht zum tragen einer speziellen Badehose, denn die anderen Schüler sind unerbittlich.

Noten

Im Sportunterricht sind Noten leider nicht nur für die Schule relevant. Die Schüler machen mit Ihnen auch ihre Rangordnung klar. Sollte Ihr Kind im Schulsport nicht die Bestleistungen bringen können, spielen Sie am besten die Bedeutung der Sportnoten herunter und machen Sie Ihrem Kind klar, dass es wichtigere Dinge gibt.

Damit entziehen Sie Ihr Kind aus dem deprimierenden Leistungskampf rund um die Sportnoten. Sollte Ihr Kind dagegen relativ gut im Sportunterricht sein, ist an dieser Stelle ein Lob angebracht. Denn gute Sportnoten lenken von anderen schlechten Noten ab und erhalten Ihrem Kind auch in notenmäßig schlechten Seiten die Freude am Schulunterricht.

Mobbing

Mobbing ist ein schwieriges Thema. Alle, die sich damit befassen, haben Ihre Schwierigkeiten. Sollte Ihr Kind gemobbt werden, haben Sie nur schwer einen Handlungsspielraum. Das einzige, was Sie als Elternteil tun können, ist, den Lehrer zu verständigen und ihm zu sagen, dass er ein Auge auf Ihr Kind haben sollte.

Allerdings ist es auch für ihn schwierig, die nur auf Metaebene übermittelten Beleidigungen zu stoppen. Versuchen Sie also, Ihrem Kind außerhalb der Schule Aktivitäten zu geben, bei denen Ihr Kind neue Bekanntschaften, neue Hobbys und anderes entdecken kann. Dann sollte sich Ihr Kind irgendwann auch in der Schule behaupten können.

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